Dokumentation: Das Erfolgs- und Stufensystem der OGC (LAPS)

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  • L - evels (Stufen)
  • A - ctivities (Aktivitäten)
  • P - oints (Punkte)
  • S - uccesses (Erfolge)


Grundgedanke des LAPS-Systems ist es, die Mitglieder durch Anerkennung (in Form von Stufen, Punkten und Erfolgen) dazu zu motivieren, für die Gemeinschaft aktiv (Aktivitäten) zu werden und so gemeinsam eine leistungsstarke Community aufzubauen, in der die Mitglieder füreinander da sind, sich gegenseitig unterstützen und helfen.

LAPS soll Mitgliedern im Idealfall für jede Aktion, die der Spielergemeinschaft dienen, Punkte einbringen. Die so erreichte Punktesumme dient als wichtige Voraussetzung dafür, eine Stufe aufsteigen zu können.


Folgende Grundregeln gelten für LAPS:

  • Keine Bestrafung: Es gibt keine Punktabzüge - LAPS ist ein Belohnungssystem.
  • Lifetime-Punkte und -Stufen: Die Punkte und Stufen, die ein Mitglied erreicht hat, bleiben ihm ein Leben lang erhalten.
  • Parallelisierbarkeit: Alle Komponenten wie z.B. Erfolge sollen, soweit es eben möglich ist, parallelisierbar sein, um keinen Neid unter den Mitgliedern entstehen zu lassen.
  • Transparenz: Die Stufen und Punkte der Mitglieder sollen intern und extern sichtbar sein, damit die Mitglieder Anerkennung für ihre erbrachten Leistungen erhalten.
  • Stufenneutralität: Hohe Stufen in der Gemeinschaft bedeuten nicht automatisch, dass das Mitglied eine bestimmte Funktion in der Gemeinschaft innehat, anderen Mitglieder vorsteht oder sie führt.
  • Keine Prüfungen im eigentlichen Sinne: Ein Mitglied weiß bereits vorher, welche Leistungen er erbringen muss, um die nächste Stufe zu erreichen. Ein Prüfung, in der man auch durchfallen kann, existiert bei LAPS nicht und daher wird die Prüfung bei LAPS ‚Stufenaufstieg‘ genannt. Die einzige Ausnahme ist, wenn das Prüfungsgremium aus charakterlichen Gründen bei einem Mitglied Vorbehalte hat.


LAPS basiert auf zwei bereits bestehenden und bewährten Systemen:

  • Gurtsystem in den Kampfsportarten: Hier beginnt man mit einem weißen Gürtel, der öffentlich getragen wird (Stichwort Transparenz) und erhält bei einer erfolgreich abgelegten Prüfung eine andere Gurtfarbe (bei einigen Kampfsportarten muss man u.U. mehrere Prüfungen für einen neue Gürtel ablegen).Am Schluss steht bei den meisten Kampfsportarten der schwarze Gürtel, ein sogenannter Meistergrad. Wichtig in Hinsicht von LAPS ist hierbei, dass in einem Verein beliebig viele Mitglieder einen bestimmten Gürtel tragen können – im Extremfall wäre es möglich, dass alle Mitglieder eines Vereins den schwarzen Gürtel tragen (Stichwort Parallelisierbarkeit).

    Mit dem Tragen eines schwarzen Gürtels nimmt ein Vereinsmitglied jedoch nicht automatisch eine bestimmte Funktion im Verein ein, er wird z.B. dadurch nicht zu einem Trainer (Stichwort Stufenneutralität). Auch behält ein Mitglied wie bei LAPS seinen erreichten Gürtel ein Leben lang; egal, ob er in dem Verein bleibt oder nicht oder wie lange er pausiert.

  • Rollenspiele / MMORPG's: Hierbei werden virtuelle Spielcharaktere von Stufe eins auf die eine Maximalstufe gelevelt, wobei die ersten Stufen einfach zu erreichen sind, während höhere Stufen schwieriger werden. Es hat sich gezeigt, dass diese Rollenspiele überaus erfolgreich sind und mit großer Motivation gespielt werden. Es herrscht ein großer Ehrgeiz, den Maximallevel zu erreichen und die Spieler fühlen sich durch Stufenaufstiege belohnt. Zu beachten: Im Unterschied zu diesem System kennt LAPS jedoch keinen Maximallevel.